30 Dez

Pflege 2017

Die letzten Jahre zeichneten sich durch stetige Änderungen der politischen Rahmenbedingungen für den Pflegesektor aus. Das Schlagwort war dabei immer „Pflege muss bezahlbar bleiben“. Gleichzeitig hat die Berücksichtigung der Tatsache, dass Demenzkranke und deren Betreuungsbedarf nur schwer in den klassischen Pflegestufen abbildbar sind, eine wachsende Bedeutung erfahren.

Letzteres führt für 2017 durch die mit dem „Pflegestärkungsgesetz Teil 2“ beschlossenen Änderungen zu einer kleinen Revolution, da das bisherige System der drei Pflegestufen durch ein neues der Pflegeklassen ersetzt wird. Dabei findet neben der reinen Messung von Zeiten, die für die eigene Pflege noch selbständig geleistet werden können, die Berücksichtigung der sozialen und auch kommunikativen Integration des zu Pflegenden eine deutlich größere Bedeutung.

Wie immer haben derartige Änderungen aber auch Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit eines Pflegeunternehmens, da eine Änderung in der Einstufungsstruktur und die Höhe der verhandelten Sätze sich unmittelbar auf den erzielten Umsatz auswirken. Erste Erfahrungen aus den ersten Monaten zeigen, dass insbesondere stationäre Pflegeeinrichtungen künftig deutlich stärker als bisher für einen wirtschaftlichen Betrieb kämpfen müssen.

Wir begleiten Pflegeunternehmen in diesem Prozess, aber auch bei anstehenden Investitionsentscheidungen (z.B. zum Thema Einzelzimmer oder dem Schaffen von Alleinstellungsmerkmalen in bestimmten Pflege-/Betreuungsthematiken) und sind zugleich auch gefragter Ansprechpartner von finanzierenden Banken. Fragen Sie als Bankmitarbeiter auch nach Seminarthemen für mehr Kompetenz im Umgang mit Pflegeunternehmen.