31 Aug

ZDK: Autohändler befürchten existenzielle Risiken

Die Automobilhersteller kommen nicht aus den problematischen Schlagzeilen heraus. Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, „Schummelsoftware“, neue Rückrufaktionen sowie eine stark auf E-Autos zugeschnittene Diskussion über angeblich emissionsfreie Fahrzeuge. Dazu meint mancher Verbraucher, mit Klagen im Zusammenhang mit dem VW-Abgas-Skandal „nur“ den Hersteller zu treffen. Da der Vertragspartner aber das Autohaus ist, ist auch dieses von derartigen Klagen betroffen.

Bereits heute sind Verschiebungen im Bestellverhalten zwischen Diesel- und Benzinmotoren feststellbar. Dazu offenbaren sich gerade bei längerstehenden Dieselfahrzeugen Bestandsprobleme. So verwundert es nicht, dass einer aktuellen Umfrage des ZDK (Zentralverband Deutsches Kraftfahrtgewerbe) zufolge von 736 Vertragshändlern 82.3% existenzielle Probleme in den kommenden zwei Jahren befürchten. Diese ergeben sich der Umfrage zufolge insbesondere aus nicht mehr passenden Restwerten von Leasingrückläufern mit Euro5-Dieselmotor.

Zwar laufen aktuell zu diesen Themen bei nahezu allen Herstellern und Importeuren Diskussionen zwischen diesen und den jeweiligen Händlerverbänden. Welche Erfolge diese Verhandlungen zeigen werden, bleibt abzuwarten.

Wir unterstützen betroffene Händler gerne mit unserer langjährigen Expertise.